Informationen über Amateurfunktechnik

Ein Amateurfunker ist eine Person, die in der Regel Geräte einer Amateurfunkstation für die wechselseitige persönliche Kommunikation mit anderen ähnlichen Personen auf Funkfrequenzen verwendet, die dem Amateurfunkdienst von der Federal Communications Commission (FCC) in den USA zugewiesen wurden und der Internationalen Fernmeldeunion weltweit.

Amateurfunker bauen und betreiben verschiedene Arten von Amateurfunkern, darunter Bodenstationen, Mobilstationen, Raumstationen und temporäre Feldstationen. Ein umgangssprachlicher Begriff, der häufig für den Standort einer Amateurstation verwendet wird, ist die “Hütte”, die nach den kleinen Gehäusen benannt ist, die den oberen Werken von Marineschiffen hinzugefügt wurden, um frühe Funkgeräte und Batterien aufzunehmen.

Amerikanische Amateurfunker erhalten von der FCC eine Amateurfunklizenz nach bestandener Prüfung in Funktheorie und -betrieb. Amateurfunkbetreibern wird als Bestandteil ihrer Lizenz ein Rufzeichen zugewiesen, mit dem sie sich bei der Kommunikation ausweisen. Weltweit gibt es etwa 3 Millionen Amateurfunker, darunter mehr als 700.000 lizenzierte Betreiber allein in den USA.

Amateurfunker werden auch als Funkamateure oder Schinken bzw. “Ham” bezeichnet. Der Begriff “Schinken” als abwertender Spitzname für Amateurfunker wurde erstmals 1909 von Betreibern in kommerziellen und professionellen Funkgemeinschaften gehört. Das Wort wurde später von den Betreibern angenommen und blieb stecken. In den USA verbreitete sich der Begriff jedoch erst um 1920. Danach verbreitete er sich langsam in anderen englischsprachigen Ländern.

Der Begriff “Amateur” wird im Amateurfunk im gleichen Sinne verwendet wie ein Amateursportler, da Funkamateuren gesetzlich verboten ist, für jede Tätigkeit, die sie als Funker ausüben, eine finanzielle oder materielle Entschädigung jeglicher Art zu akzeptieren. Doch genau wie Amateursportler zu den Top-Athleten der Welt gehören, treiben Amateurfunker die Wissenschaft der Funkkommunikation seit über einem Jahrhundert voran. Heute sind Radio, Fernsehen, Satellitenkommunikation, Mobiltelefone, Breitband, digitale Kommunikation und viele andere Innovationen für uns eine Selbstverständlichkeit, die von Amateurfunk-Bastlern entdeckt und entwickelt wurden. Diese Produkte und Innovationen findet man heute in jedem guten Funkshop wie z.B. daki-funkversand.de oder in lokalen Elektroläden.

Heute erforschen Funkamateure die Sprach- und Datenkommunikation in immer höheren Frequenzen, die für Experimente und Erkundungen vorgesehen sind – bis hin zu 275 Gigahertz (GHz) und sogar darüber hinaus, fast bis zum Lichtspektrum. Amateurfunker leisten freiwillig unzählige Stunden gemeinnütziger Arbeit, um bei Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Katastrophen Notrufe zu senden, und um im öffentlichen Dienst besondere Ereignisse wie Marathons, Radrennen und öffentliche Veranstaltungen zu unterstützen. Viele werden vom Nationalen Wetterdienst (NWS) als Unwetter-Beobachter ausgebildet und bieten Prognostikern und Notfall-Management-Agenturen per Mobilfunk “Bodenwahrheit” zur Unterstützung der öffentlichen Sicherheit.

Amateurfunktechnik. . .Was ist das und wie kann es bei Katastrophen helfen?

Sie haben die Nachrichten gehört. Bei einer Katastrophe nach der anderen können Kommunikationssysteme ausfallen oder überlastet werden. Manchmal sind betroffene Communities vom Kontakt mit Reaktionsagenturen ausgeschlossen. Zu anderen Zeiten können sich die verschiedenen antwortenden Stellen nicht untereinander oder mit ihren eigenen Einheiten vor Ort in Verbindung setzen. Wenn mehrere Gerichtsbarkeiten und gegenseitige Hilfe betroffen sind, kann die Interoperabilität von Kommunikationssystemen zu einem Problem werden. Glücklicherweise kann der Amateurfunkdienst oft helfen, wenn alles andere fehlschlägt.

Was ist Amateurfunk?

In fast allen Ländern teilen die Regierungen Teile des Funkfrequenzspektrums für die nicht kommerzielle Nutzung durch die Bürger zu, nachdem Einzelpersonen die Fähigkeit zur ordnungsgemäßen Nutzung des Frequenzspektrums nachgewiesen haben. Die Bestimmungen der meisten Länder der Welt sehen diese Möglichkeit durch Amateurfunk vor. In den Vereinigten Staaten werden die Amateurfunkbestimmungen von der Federal Communications Commission verwaltet, derselben Regierungsstelle, die auch die Lizenzierung von Rundfunkstationen und anderen Nutzern des Funkspektrums überwacht. Im Gegensatz zu den meisten anderen Nutzern sind Funkamateure, manchmal als „Schinken“ bezeichnet, nur für die nicht kommerzielle Nutzung ihrer Frequenzen und Geräte zugelassen. Hunderttausende gewöhnlicher Menschen jeden Alters und aus allen Gesellschaftsschichten und mit unterschiedlichem Bildungshintergrund haben ihre Schinkenlizenz erhalten. Ihre Hauptinteressen am Radio können technischer, Freizeit-, sozialer oder pädagogischer Natur sein. Einige sind jeden Tag „on the air“, andere arbeiten nur gelegentlich und wieder andere sind inaktiv.